Deutschland:
 
weltweit:
Vorhersage erstellt durch: Michael Mertens
Südamerikaprognose
     
 

Tropische Temperaturen in der Nordhälfte des Kontinentes und kühl-maritimes Klima auf den Feuerland Inseln

für den 14.11.2017

Mittelamerika:
In den mittelamerikanischen Staaten, wie z.B. Mexiko und rund um die Karibik wie z.B. Kuba, die Dominikanische Republik, Puerto Rico, Guatemala, Costa Rica, sowie auf den Antillen gibt es bei Temperaturen zwischen 26 und 34 Grad reichlich Sonne aber auch gebietsweise Wolken. Innerhalb der tropischen Zone drohen bei großer Schwüle häufig teils kräftige gewittrige Regengüsse. Im Hochland ist es mit 20 bis 25 Grad wesentlich kühler. In Mexiko werden bei oft strahlendem Sonnenschein zwischen 27 und 36 Grad erreicht.

Südamerika:
Auf dem südamerikanischen Kontinent gibt es keine so großen Temperaturkontraste wie z.B. in Nordamerika und Asien.

In der Nordhälfte des Kontinentes wie beispielsweise Venezuela, Brasilien, Bolivien, oder Peru ist es teils sonnig, teils wolkig mit örtlichen Gewittergüssen und Temperaturen zwischen 17 und 33 Grad. Vor allem über dem tropischen Regenwald herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit, wobei sich nach Regengüssen auch Nebelfelder ausbreiten können.
Im Landesinneren von Brasilien werden bei strahlendem Sonnenschein und mächtigen Gewitterwolken schwüle 21 bis 33 Grad erreicht.
An der Copacabana in Rio gibt es bei Temperaturen von 28 bis 34 Grad eine Mischung aus Sonnenschein und gelegentlichen Regen- und Gewitterwolken.
Im südlichen Teil Brasiliens und in Paraguay wechseln sich freundliche Abschnitte mit dem Durchzug von Regenfällen oder teils gewittrigen Schauern ab, dazu ist es mal sehr warm bis sehr heiß, dann aber auch wieder spürbar kühler.
Deutlich kühler ist es hingegen im Hochland von Ecuador und Kolumbien, sowie über dem Gebirgszug der Anden und an der Westküste. Dort liegen die Temperaturen oft nur zwischen 16 und 21 Grad. In La Paz der Hauptstadt von Bolivien sind es nur 12 bis 16 Grad. Neben Sonnenschein können immer wieder auch Regenschauer und Gewitter auftreten.

In Chile und Argentinien wechseln sich freundliche Abschnitte und durchziehende Regen- und Schauerstaffeln bei gemäßigten Temperaturen regelmäßig miteinander ab. Dazu fällt vor allem im Luv der Anden zeitweise Niederschlag. Sonst gibt es auch längere heitere bis wolkige Phasen mit örtlichen Schauern und Gewittern. In Argentinien ist es dank des Föhneinflusses des Gebirges allgemein freundlicher. Regen fällt kaum. Die Temperaturen erreichen im Norden im Binnenland zeitweise deutlich über 30 Grad, sonst liegen die Werte meist zwischen 20 und 30 Grad. Zwischendurch bringen Regenfälle aber auch spürbare Abkühlung. An den Küsten von Atlantik und Pazifik ist es mit 17 bis 25 Grad allgemein kühler. Im Süden, sowie auf den Feuerland- und Falklandinseln liegen die Temperaturen nur zwischen 6 und 17 Grad. Hier fällt in höheren Lagen der Anden zum Teil auch Schnee.


El Nino und La Nina sind bekannte Wetterphänomene, welche zwischen Südamerika und Indonesien stattfinden. In einer El Nino Phase verursachen die Temperaturveränderungen im Pazifik starke Regenfälle von Indonesien bis zur südamerikanischen Westküste. Diese Regenfälle können Teile der ganzen Welt beeinflussen.

Zur Zeit soll El Nino wieder in Peru seine Folgen gezeigt haben, aber handelt es sich wirklich um einen El Nino Fall?

El Nino ist so gesehen die "warme Schwankung", da hier das abnormal warme Wasser im Ostpazifik und in der Äquatorialmitte zu aufsteigender Luft führt, die vor allem zu Regenfällen im Winter bis Frühling führen. Zur gleichen Zeit entstehen Regenfälle auch in Malaysia und nördlichen Teilen Australiens, Indonesien und dem Westpazifik.

La Nina hingegen ist die "kalte Schwankung" der Temperatur im Wasser, da hier das abnormal kalte Wasser in der Äquatorialmitte Regenfälle dieser Region unterdrückt, besonders in der nördlichen Hemisphäre im Winter und Frühling. Gleichzeitig kommt es aber auch hier zu Regenfällen in Indonesien, Malaysia und Nord-Australien.

In Peru würde also ein EL Nino Fall zutreffen, jedoch sind die aktuellen Prognosen für das La Nina Phänomen laut amerikanischen Studien zur Zeit aktiver. Es könnte also auch durchaus eine Reaktion beider Phänomene gleichzeitig sein.

Wann besteht hier die Gefahr von Hurrikanen? Finden Sie hier Ihre sichere Reisezeit!

Beispiele:

weitergehende Links

Satellitenbild Mittelamerika / Karibik Satellitenbild Mittelamerika / Karibik

Hurrikanes Atlantik Hurrikanes Atlantik

Vorhersagkarten SüdamerikaHurrikanes Atlantik

Webcams Südamerika