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Vorhersage erstellt durch: Michael Mertens
Südamerikaprognose
     
 

Tropische Temperaturen in der Nordhälfte des Kontinentes und kühl gemäßigtes maritimes Klima auf den Feuerland Inseln

für den 25.04.2017

Südamerika:
Auf dem südamerikanischen Kontinent gibt es keine so großen Temperaturkontraste wie z.B. in Nordamerika und Asien.

In der Nordhälfte des Kontinentes wie beispielsweise Venezuela, Brasilien, oder Peru ist es wechselnd wolkig mit häufigen und kräftigen Gewittergüssen und Temperaturen zwischen 27 und 34 Grad. Dabei herrscht vielfach eine hohe Luftfeuchtigkeit, wobei sich nach Regengüssen auch Nebelfelder ausbreiten können. An der Copacabana in Rio wird es zunächst sonnig und heiß, nach Wochenmitte können auch hier kräftige teils gewittrige Schauer mit anschließender Abkühlphase auftreten. Deutlich kühler und wechselhaft ist es hingegen im Hochland von Ecuador und Kolumbien, sowie über Gebirgszug der Anden.

In Chile und Argentinien nehmen die Temperaturen nach Süden hin ab. Im nördlichen Bereich ist es oft freundlich und trocken. Über den Süden, sowie Feuerland ziehen immer wieder Regengebiete. Die Temperaturen steigen in Buenos Aires Santiago im Laufe der Woche auf 20 bis 27 Grad an. Im südlichsten Teil des Kontinentes, auch Feuerland werden meist nur 7 bis 15 Grad erreicht.


El Nino und La Nina sind bekannte Wetterphänomene, welche zwischen Südamerika und Indonesien stattfinden. In einer El Nino Phase verursachen die Temperaturveränderungen im Pazifik starke Regenfälle von Indonesien bis zur südamerikanischen Westküste. Diese Regenfälle können Teile der ganzen Welt beeinflussen.

Zur Zeit soll El Nino wieder in Peru seine Folgen gezeigt haben, aber handelt es sich wirklich um einen El Nino Fall?

El Nino ist so gesehen die "warme Schwankung", da hier das abnormal warme Wasser im Ostpazifik und in der Äquatorialmitte zu aufsteigender Luft führt, die vor allem zu Regenfällen im Winter bis Frühling führen. Zur gleichen Zeit entstehen Regenfälle auch in Malaysia und nördlichen Teilen Australiens, Indonesien und dem Westpazifik.

La Nina hingegen ist die "kalte Schwankung" der Temperatur im Wasser, da hier das abnormal kalte Wasser in der Äquatorialmitte Regenfälle dieser Region unterdrückt, besonders in der nördlichen Hemisphäre im Winter und Frühling. Gleichzeitig kommt es aber auch hier zu Regenfällen in Indonesien, Malaysia und Nord-Australien.

In Peru würde also ein EL Nino Fall zutreffen, jedoch sind die aktuellen Prognosen für das La Nina Phänomen laut amerikanischen Studien zur Zeit aktiver. Es könnte also auch durchaus eine Reaktion beider Phänomene gleichzeitig sein.

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